Am Freitag, 9. Juni 2017 fand in der Berufsschule in Spittal an der Drau der diesjährige Landeslehrlingswettbewerb statt.

Erschwerte Situation kurz vor dem Bundeslehrlingswettbewerb

Vierzehn Lehrlinge aus dem dritten Lehrjahr stellten sich im Rahmen des Kärntner Landeslehrlingswettbewerbes zur Ausscheidung für den Bundeslehrlingswettbewerb, der schon am 23. und 24. Juni 2017 im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain stattfindet. Den Trainern Holzbaumeisterin Ing. Ulrike Kavalar-Kofler und Holzbaumeister Erich Dullnig stehen zwei anstrengende Wochen bevor. In dieser Zeit soll die Vorbereitung der Kärntner Teilnehmer erfolgen und die drei zu entsendenden Jung’s auf die Anforderungen des hohen Niveaus des bundesweiten Lehrlingswettbewerbs trainiert werden.

Die Wettbewerbsarbeiten waren vielversprechend

Die Vorbereitungszeit zum Bundeslehrlingswettbewerb wird also sehr kurz sein. Roland Viertler war bereits Teilnehmer beim Bundeslehrlingswettbewerb 2017 und belegte dort Rang 2. Er wird neben Ulrike Kavalar-Kofler und Erich Dullnig als Co-Trainer fungieren. Julian Wirnsberger vom Holzbaubetrieb Wiesflecker aus Rennweg belegten den 1. Platz, gefolgt von Fabian Zojer aus dem Holzbauteam Kötschach-Mauthen und Michael Motschiunig von der Zimmerei Süssenbacher. Die Holzbaumeister Zwatz, Walder sen., Joschack und Preiml fungierten als strenge Jury, bewerteten sowohl nach der Sauberkeit, der Richtigkeit und der Genauigkeit des ausgearbeiteten Modells, mit Gratsparren für ein Walmdach mit ungleicher Dachneigung. Die Siegerehrung wurde im Beisein von Direktorin Ines Hofer und dem Leiter der Kärntner Talenteakademie Christof Doboczky von Landesinnungsmeister Georg Hubmann vorgenommen.

Ohne Unterstützung geht’s nicht

Alljährlich wird der Landeslehrlingswettbewerb von treuen Sponsoren unterstütz. Angeführt von WÜRTH Österreich waren auch die Unternehmen Frischeis, KLH, Sola, Harrer, pro:Holz Kärnten als Unterstützer mit Sachpreisen zur Stelle. Ihnen gebührt neben den Organisatoren der Landesinnung ein herzlicher DANK.

Bilder vom Landeslehrlingswettbewerb, Fritz Klaura

2981x593a86680d4Sieben Tage lang stand Radio Kärnten ganz im Zeichen der Forst- und Holzwirtschaft. Täglich wurde vom 29. Mai bis zum 4.  Juni von einem anderen Standort im Land berichtet. Die Reise ging von der Waldwirtschaftsgemeinschaft in Brückl,  der Johann Offner  Holzindustrie in Wolfsberg, Holzbau Gasser in Ludmannsdorf, dem Sägewerk Seebacher in Gnesau bis zum  Weissenseer Holzsystembau in Greifenburg, der Firma Noritec in Stall im Mölltal und den Hasslacher Werken in Kötschach-Mauthen.  Es gab über 100 Live-Einstiege, bei denen neben den Gastgebern auch noch viele andere  Interviewpartner aus der Branche zu Wort kamen. „Es ist uns gelungen, einen interessanten und lebendigen Einblick in unsere Arbeit und in die Bedeutung der Holzwirtschaft für Kärnten zu vermittlen“, sagt Holzfachberater Fritz Klaura, der die ganze Woche mit dem ORF Team unterwegs war.  Die Wertschöpfungskette der Forst- und Holzwirtschaft Kärntens erwirtschaftet rund 20% des Bruttoinlandsproduktes, forscht, entwickelt, exportiert erfolgreich in alle Welt und  ist somit Kärntens größter Wirtschaftszweig. Schwerpunkte der Berichterstattung waren die Entwicklungen in der Forstwirtschft, das Thema Bauen mit Holz und die Bedeutung von Holz als nachhaltigem und modernem Werkstoff für innovative Produkte.

Bilder von der Radiowoche: proHolz Radiowoche

Holzbau boomt weltweit. Innovative "Leuchtturmprojekte" wachsen allerorts dem Himmel entgegen.

Nachhaltiges Bauen ist ein Gebot der Stunde. Und dabei spielt Holz als nachwachsender Rohstoff natürlich eine wichtige Rolle. Holz wurde als sehr leistungsfähiger und vielseitiger Baustoff wiederentedeckt. Experten der Baubranche haben mit Projekten, die bereits gebaut wurden oder sich im Bau befinden, bewiesen, dass Holz auch ideal für die Errichtung großer Objekte ist. Wir stellen heute einige dieser "Leuchtturmprojekte" kurz vor. "Projekte, die Mut machen sollen und zeigen, was im Holzbau möglich ist. Österreichisches Know-how inklusive", betont Georg Hubmann, Innungsmeister der Holzbau-Meister in Kärnten.

„mineroom“ in Leoben20161006 0037 Mineroom KLF c Fritz klaura

Die Montanuniversität in Leoben wird von Studenten aus aller Welt besucht. Von ihrer Unterkunft im "mineroom" sind sie alle beeindruckt. Die Architekten planten ein Ensemble mit einem vier-, fünf- und sechsgeschossigen Baukörper. In Anlehnung an die Montan-Thematik wurden die Gänge nicht mit Geraden, sondern mit leichten Biegungen und an den Enden der Gänge mit Bildern vom „Untertagbau“ versehen. Auch die Fassade in Lärche wurde der Thematik angepasst. So symbolisieren die grauen Fassadenstellen die Erzeinschlüsse im Gebirge.

"UBC Brock Commons" in Vancouver

Im kanadischen Vancouver hat man einen Weltrekord in Sachen Holzbau aufgestellt. Der Holzkörper des 18-stöckigen Studentenwohnheimes der University of British Columbia wurde in nur 66 Arbeitstagen aufgestellt. Es fehlen noch die stählerne Dachkonstruktion sowie Teile der vorgefertigten Fassade, die zu 70% mit Holzfasern gedämmt wurde. Mit einer Höhe von 53m ist das Gebäude aktuell der höchste Holzwohnbau der Welt.

"Kulturhuset" in Skellefteåskelleftea kulturhus 01 white arkitekter

Im schwedischen Skellefteå will man bis 2019 ein 19-stöckiges Kulturzentrum in Holzbauweise errichten. Das 76m hohe Gebäude soll im fertigen Zustand ein Landestheater, Museum, Kunstgalerie, Stadtbibliothek und ein Hotel beheimaten. Es handelt sich dabei um einen Bau aus stahlverstärkten Brettschichtholz-Rahmen mit Glasumhüllung. Durch mobile Wände soll sich auf knapp 25.000 m2 Gesamtnutzfläche ein Großteil der Räumlichkeiten flexibel gestalten lassen.

"Patch 22" in Amsterdam

Das höchste Holzwohngebäude der Niederlande bietet auf 5400 m2 eine durchdachte Konstruktion aus Holz und Verbundelementen zur späteren Umfunktionierung in Büroräume. Die 30m hohe Konstruktion verfügt wegen der starken Windlast über ein Erdgeschoss sowie einen Stabilisierungskern aus Beton. Alle weiteren Bauteile wurden mit Brettschicht- und -sperrholz realisiert. Für Elemente mit Außenkontakt verwendete man Redwood. Die Planer dimensionierten die Holzkonstruktion derart stark, dass sie im Brandfall durch eine entstehende Kohleschutzschicht noch zwei Stunden ihren Dienst tun kann.

"HoHo" in Wien

Im Oktober 2016 erfolgte der Spatenstich für das welthöchste Holzhaus, das mit 84m in der Seestadt Aspern bis 2018 in den Himmel wachsen wird. Im HoHo Wien ist Holz sichtbar, erlebbar und zentrales Element aller Gebäudebereiche. Der Holzbauanteil wird ab dem Erdgeschoß bei rund 75 Prozent liegen. Das Gebäude bietet rund 20.000 m2 Nutzfläche

Ing. Fritz Klaura, Landesinnungsmeister Stv., ist überzeugt, dass die Strahlkraft solcher Projekte auch die unmittelbare Heimat erreichen wird. Denn bestes Know-how macht lizenzierte Holzbau-Meister zu Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Sie stehen mit Fachkompetenz beratend zur Seite – von der Planung bis zur Fertigstellung – „alles aus einer Hand“!

 „mineroom“ in Leoben Ein Studentenheim der Meisterklasse. In die Umsetzung wurde das Montan-Thema integriert. Foto / Grafik © Ing. Fritz Klaura

 "Kulturhuset" in Skellefteå Kunst und Kultur in einem ganz speziellen Ausdruck von Baukultur und Flexibilität. Foto / Grafik © white arkitekter

 "Patch 22" in Amsterdam Die Niederlande wollen ganz hoch hinaus. Und überzeugen mit Kreativität und Praktikabilität. Foto / Grafik © Luuk Kramer

Sind Gebäude abgenutzt und entsprechen äußerlich nicht mehr den Anforderungen ihrer Nutzer, so werden meist Wärmedämmverbundsysteme an der Fassade angebracht und im Inneren die mechanisch belasteten Teile wie Böden und Einrichtungsgegenstände erneuert. Die Gebäudeertüchtigung geht über diese Sanierungsweise weit hinaus. Bei der Gebäudeertüchtigung wird der Fassade eine neue vorgefertigte Fassade mit bereits eingebauten Fenstern, neuer Sanitärverrohrung, Stromleitungsnetz und optimaler Dämmung vorgesetzt. Das ermöglich eine Sanierung in kürzester Zeit und mit geringer Beeinträchtigung im Wohnbereich. Der Holzbaumeister ist für diese Sanierungsmethode der perfekte Ansprechpartner. Aber wie das genau funktioniert soll hier näher erklärt werden.

Die Anforderungen an das Gebäude sind gestiegen
Nehmen wir ein Gebäude aus den 1960er Jahren, vielleicht sogar ein Mehrparteienhaus. Bei der Errichtung nahm man was gerade vorrätig war und es musste billigst gebaut werden. Isolierglas gab es noch nicht und die oberste Decke wurde nicht gedämmt. Nach 50 Jahren steht jedes Gebäude zu einer Sanierung an. Wenn schon saniert werden soll, dann gleich richtig!

Mittlerweile hat sich viel geändert. Die Energiekosten zur Heizung sind um vielfaches gestiegen, die Fenster sind undicht und tragen zum erhöhten Heizbedarf bei, die Elektroinstallation muss wegen der vielen Geräte die wir heute nutzen, verstärkt werden, die Eisenrohre der Wasserleitungen „rosten“ vor sich hin, die Dachdeckung wird langsam spröde, und noch einige andere Sachen wollen wir den heutigen Anforderungen und dem Komfort anpassen. Eine „sportliche“ Herausforderung, zumal das alles an eine grobe Großbaustelle erinnert und vor unseren Augen ein ausgehöhlter Rohbau entsteht.

Ein neuer Gebäudetypus soll erreicht werden
Heute haben wir gestiegene Anforderungen. Das Internet begleitet unseren Tageablauf, die Familiengrößen und Lebensgewohnheiten haben sich geändert. Meist steht die Wohnung tagsüber leer, da man der Arbeit nachgeht. Brennstofföfen haben Elektro- oder Gasherden Platz gemacht. Die Wäsche wird öfter als vor fünfzig Jahren gewaschen und wir verbrauchen viel mehr Warmwasser als unsere Großeltern. Und schließlich wollen wir im Winter im T-Shirt vorm Fernseher sitzen, immer frische Luft haben und dennoch so wenige Heizkosten wie möglich berappen. Das alles erfordert auch einen anderen Gebäudetypus.

Neben der Sanierung bestehender Leitungssysteme bedarf es auch einer Erneuerung gut gedämmter Heizleitungen, einer solaren Warmwasseraufbereitung (oder durch eine Erdwärmepumpe, etc.), einer Komfortbelüftung mit Wärmetauscher, schallentkoppelte Abflussleitungen, einer Erneuerung der Elektroleitungen und die Installation von Glasfaserkabeln zur medialen Versorgung via Internet und anderer Medien. Kurzum, aus dem alten Gebäude soll ein multifunktionales Passivhaus mit höchstem Wohnkomfort entstehen.

Moderne, digitale Naturaufnahme, 3-D Planung und disziplinierte Ausführung

Wenn diese Forderung erfüllt werden soll, kann man die Arbeiten an einem bewohnten Gebäude nur von außen durchführen.

Am Anfang aller Arbeiten stehen eine gründliche Planung und davor eine minutiöse Naturaufnahme des Gebäudes. Mit optischen Geräten werden die Fassaden exakt vermessen. Es folgt die Planung der neuen Gebäudehülle unter Einbeziehung aller Haustechniker, Architekten, und der ausführenden Firmen. Von den Planern wird ein virtuelles Modell erstellt, nach diesem die ausführenden Unternehmen all ihre Arbeiten exakt, millimetergenau ausführen.

Vorfertigung der neuen Gebäudehülle unter optimalen Bedingungen.
Während neue Leitungen und Komponenten an der Außenseite des Gebäudes angebracht werden, fertigt man in den Hallen der Holzbaumeister unter optimalen Bedingungen große, gerade noch transportierbare Elemente mit der fertigen Fassade, einer effizienten Wärmedämmung und den Fenstern mit allen Anschlüssen. Die Ausnehmungen für die gleichzeitig am Gebäude montierten Leitungen müssen dabei berücksichtigt sein und die neuen Fenster müssen exakt an jenen Stellen sitzen wo die bestehenden auch positioniert sind.

Natürlich entstehen Eingriffe in die bewohnten Räume. Diese sollen aber auf ein Minimum reduziert sein. Und wenn die neue Gebäudehülle angebracht ist, werden die alten Fenster von innen entfernt.

Somit wurde das Gebäude nicht nur saniert, sondern um einige Komponenten erweitert und ein neuer Gebäudetypus ist hergestellt. Wir sprechen in so einem Fall von einer Gebäudeertüchtigung.

Holz hat als Konstruktionselement die tragende Funktion
Holz ist wegen seines geringen Gewichtes und gleichzeitig hoher Tragfähigkeit prädestiniert für die Vorfertigung großer Baukomponenten. Kräne und Transportmittel sind leistungsstark. Was die Vorfertigungsgröße einschränkt ist das Volumen der Elemente. Daher fertigt man die neue Gebäudehülle in Elementen die gleich über mehrere Geschosse reichen. Die Montagezeiten sind dadurch reduziert und die baulichen Eingriffe auf ein erträgliches Maß geschrumpft. Auch die Außenanlagen der Wohnbereiche sind von den Baumaßnahmen weniger in Mitleidenschaft gezogen und die Wege von den Produktionsstätten der Holzbaumeister sind kurz. Heimische Arbeitskräfte und heimisches Material sind dabei ebenso wichtig wie die Unabhängigkeit von erdölbasierenden Energieträgern. Für die Künftige Energieversorgung hat man mit so einer Gebäudeertüchtigung vorgesorgt, die Betriebskosten des Gebäudes deutlich reduziert und den Komfort erhöht.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

Bildtexte:
20081110_Dieselweg_Graz_4_GAP Solution: Bildrechte und Bildquelle © by GAP Solution
Die vorgefertigte, neue Gebäudehülle wird in Elementen angeliefert und montiert. Im Hintergrund ist das Wohngebäude zu sehen, welches auch während der kurzen Bauphase bewohnt blieb.

20090402_Dieselweg_Nachher 2_GAP Solution: Bildrechte und Bildquelle © by GAP Solution
Die neue Gebäudehülle beinhaltet ein für jede Wohneinheit individuelles Lüftungssystem, neue Abwasser und Versorgungsleitungen und neue Fenster.
Linz Makartstraße_05: Bildrechte und Bildquelle © by Arch. Gerhard Kopeinig
Das Gebäude wird an der Außenseite „erneuert“. Neue Versorgungsleitungen sowie ein Komfortlüftungssystem werden an der alten Fassade aufgebracht. Zeitgleich erfolgt die Vorfertigung der neuen Gebäudehülle in der Halle des Holzbaubetriebes.

IMG_3930 flatbuilding linz arch-more austria.jpg: Bildrechte und Bildquelle © by Arch. Gerhard Kopeinig

Das ertüchtigte Gebäude bietet durch die Einhausung der Balkone mehr Platz, dämmt den Schall besser und benötigt nur mehr einen Bruchteil der Betriebsenergie für Heizung, Lüftung und Kühlung.

Umfangreiches Arbeitsprogramm wurde abgearbeitet – toller Aktionsbericht des Innungsmeisters

Der diesjährige Fachgruppentag der Holzbaumeister fand am Freitag, 17. März in der FAST – Forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach statt, wo man sich hauptsächlich mit Waldbewirtschaftung und Holzernte beschäftigt. Also an jenem Ort, an dem die Wertschöpfungskette Holz ihren Anfang nimmt. Hausherr Dipl. Ing. Hans Zöscher gab in seiner Begrüßung einen imposanten Leistungsüberblick zu den Tätigkeiten in Ossiach und war mit seinen MitarbeiterInnen ein perfekter Gastgeber.

Landesinnungsmeister Georg Hubmann hieß seine Kolleg-innen willkommen. Ossiachs Bürgermeister Ing. Huber konnte erst am Abend die Gäste aus allen Teilen Kärntens begrüßen, so übernahm dies kurzerhand sein Kollege Bgm. Holzbaumeister Georg Kavalar, von der am Ossiachersee gegenüberliegenden Seite, aus Bodensdorf, der natürlich die Überleitung zum fachlichen Teil der Tagung in wunderbarer Weise bewerkstelligte. Unter den interessierten Ehrengästen war auch Dr. Georg Lamp, Geschäftsführer der Sparte Handwerk in der Wirtschaftskammer Kärnten und Bundesinnungsmeister Ing. Hermann Atzmüller, der sich die Mühe nahm am Vormittag noch an der Wiener Josefifeier anwesend zu sein, um dann im Eilzugstempo nach Ossiach zu kommen.

Mit dem Arbeitsinspektorat im gleichen Boot

Die Arbeitsinspektoren Ing. Kurt Walker und Ing. Gerhard Londer hielten eine rege Diskussion mit den Holzbaumeistern zu vielen aktuellen Vorkommnissen. Dabei wurde festgestellt, daß die Firmenchefs und das Arbeitsinspektorat gleichermaßen an der Gesundheit der Mitarbeiter interessiert sind, zumal ein Mitarbeiterausfall erhebliche Aufwendungen mit sich bringt und die dadurch entstehenden Lücken organisatorisch nur schwer zu handhaben sind. Mit vielen unpraktikablen Gesetzesregelungen sind die Mitarbeiter des Arbeitsinspektorates ebenso unzufrieden wie auch die Unternehmer, welche sich mit vielen Vorschriften drangsaliert und schikaniert fühlen.

Weiterlesen: Zimmermeistertag – Tag der Holzbaumeister

Außergewöhnlich im Design und robust in der Benutzung lässt sich Holz auch unter freiem Himmel wunderbar einsetzen. Ein optischer Blickfang, der mit der Natur im Reinen ist.  

Kaum ein Material ist wohl so vielseitig wie der Baustoff aus unseren heimischen Wäldern. Denn so wie die Bäume den Temperaturschwankungen und Widrigkeiten des Wetters trotzen, so kommt Holz auch in verarbeiteter Form mit diesen schwierigen Anforderungen zurecht. „Dank moderner Methoden und Technologien kann man Holz heute weitgehend auf natürliche Art schützen, sodass es extrem robust und wetterbeständig ist“, sagt Ing. Fritz Klaura, Innungsmeister Stv. der Holzbau-Meister in Kärnten.Neben den optischen Gesichtspunkten – Holz strahlt ein sehr wohnliches und gemütliches Bild aus – besticht das Material auch noch mit anderen positiven Eigenschaften. „Zum Beispiel heizt sich ein Terrassenboden in der Sonne nicht so extrem auf“, erläutert Innungsmeister Georg Hubmann, „sondern verfügt auch an heißen Tagen noch über eine angenehme Oberflächentemperatur, wo man auch ohne Weiteres barfuß laufen kann.“

Vielseitig einsetzbar

Das alleine erklärt schon die Beliebtheit von Holz beim Bau von Boots- und Schwimmstegen, Liegeflächen zum Sonnen oder (großzügigen) Einfassungen von Swimmingpools oder Schwimmteichen bzw. Lauben oder Pergolen im Outdoor-Bereich. „Zusammen mit der Kreativität der Planung und der jeweils am besten geeigneten Holzart lassen sich da wirklich beeindruckende Konstruktionen verwirklichen“, versichert Hubmann und weist darauf hin, dass die Holzbaumeister dafür die richtigen Ansprechpartner sind, weil sie individuelle Lösungen aus einer Hand bieten - angefangen vom Entwurf bis hin zur Umsetzung und Fertigstellung.

Genauso gut lassen sich bereits bestehende Bauten nachträglich mit Holz aufwerten. Sei es in Form eines zusätzlichen Wintergartens, eines Carports oder einer Terrassenüberdachung. Speziell in Schulen oder Kindergärten wird dieses Material auch immer öfter eingesetzt. Der Kindergarten Moosburg, welcher auch mit einem Holzbaupreis ausgezeichnet wurde, stellt ein gelungenes Beispiel für eine Neuerrichtung und eine Erweiterung dar, hier wurden mit Holz in kurzer Zeit neue Räumlichkeiten geschaffen. Sogar beim Bau von Brücken verzeichnet Holz einen regelrechten Aufschwung. Denn es ist ebenso standfest wie Beton bzw. in Kombination damit und hat sogar zusätzliche Vorteile im Hinblick auf die Errichtungs- und Erhaltungskosten. Die nicht zu überbietende Widerstandsfähigkeit gegen Tausalze – diese werden in ähnlicher Form als Holzschutz und zur Verlängerung der Lebensdauer eingesetzt – ist ebenfalls ein Vorteil für den Holzeinsatz im Brückenbau.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

Weitere Informationen: holzbaumeister-kaernten.at

 


Die Klagenfurter Häuslbauermesse 2017 war eine Leistungsschau des Kärntner Handwerks: Lehrlinge machten die Messe zwei Tage lang zur „lebenden Baustelle“. Am Sonntag zeigten angehende Zimmer- und Baumeister ihr Können.

Bereits wenige Minuten nach der offiziellen Eröffnung am 10.2.2017 wurde im Eingangsbereich bereits fleißig gewerkt: Maurer-, Dachdecker-, Zimmerer- und Spengler-Lehrlinge aus ganz Kärnten machten aus dem Messefoyer eine lebende Baustelle. Bis zu zehn Nachwuchs-Fachkräfte waren gleichzeitig am Werk, um das ambitionierte Ziel zu erreichen: Innerhalb von zwei Tagen wollten sie ein komplettes Haus inklusive Dach, Fenster und Türen aufziehen. Viele Besucher ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. Sie sahen „live“, wie aus Ziegeln, Holz und Blech ein Haus mit allem Drum und Dran entsteht.

Am Eröffnungstag wurde der Dachstuhl aufgezogen und fleißig an Rundbögen gemauert. Am zweiten Tag ging es bereits an den Feinschliff: Das Dach wurde gedeckt, Fenster und Türen eingebaut, Spenglerarbeiten durchgeführt und schließlich am Abend – wie es Tradition ist – bei der „Dachgleiche“ ein geschmückter Baum am Dachgiebel angebracht.  Am Sonntag, dem letzten Tag der Häuslbauermesse, folgte noch ein weiteres Highlight auf der „lebenden Baustelle“: Sechs angehende Bau- und Zimmermeister zeigten beim Wettzimmern und Wettmauern ihr Können.Mit dieser Leistungsschau wollten die Kärntner Meisterbetriebe  die hervorragende Arbeit ihrer jungen Fachkräfte in den Mittelpunkt stellen – und damit nicht nur Kunden, sondern auch junge Menschen, die ihre Berufswahl noch vor sich haben, für das Handwerk begeistern.

 

Fotos: © by Gert Steinthaler

Die Holzbaumeister sind in Zusammenarbeit mit pro:Holz Kärnten auf der Häuslbauermesse vertreten. (Gemeinschaftsstand)

10. bis 12. Februar 2017,  Halle 5 Stand A12

Im Foyer der Messe (Haupt-Eingang  St. Ruprechter Straße ) wird eine Werkstätte eingerichtet. Die Baulehrlinge errichten einen Unterbau auf den dann die Zimmerer eine Dachkonstruktion aufsetzen. Die Zuseher können die Handwerklichen Ausführungen vor Ort miterleben.

https://www.kaerntnermessen.at/en/fairs/der-hauslbauer/aktionen2017.html

Interessante Geschichten:

http://www.proholz-kaernten.at/newsmenu/news-detail/?tx_ttnews[tt_news]=229

http://www.proholz-kaernten.at/meldungen/detailseite/article/bauen-mit-holz-was-haben-wir-gelernt-2

http://www.proholz-kaernten.at/meldungen/detailseite/article/bauen-mit-holz-was-haben-wir-gelernt-1

http://www.proholz-kaernten.at/newsmenu/news-detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=190

Der Beruf des Zimmerers ist ehrbar.

Der heilige Josef ist Patron diese Berufsgruppe, war er doch auch Zimmerer. Entsprechend dieser Ehrbarkeit und der Verantwortung, welche ein Zimmerer bei der Ausführung seiner Arbeiten an den Tag legen muss, wurden die jungen Zimmerergesellen, die heuer ihre Lehrabschlussprüfung abgelegt haben, von Landesinnungsmeister Georg Hubmann, den Vorstandsmitgliedern der Innung Holzbau und dem Trainer der Talenteakademie Mag. Christian Dobroczky, in die Riege jener aufgenommen, die das erlernte Wissen als Geselle an die künftigen Lehrlinge weitergeben sollen.

Vom Gesellen zum Meister

In ihren Ansprachen zeigten sowohl LIM Hubmann wie auch Mag. Dobroczky den weiteren Weg bis hin zur Meisterprüfung, gespickt mit vielen Stationen, wie den Berufswettbewerben und den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten auf.

Im Spitzenfeld der Österreichischen Zimmerer

Im Mittelpunkt der Freisprechfeier stand Roland Viertler, der schon beim Bundeslehrlingswettbewerb im September, anlässlich der Holzmesse, vor einem großen Fachpublikum mit seinem zweiten Platz zeigte, daß die Kärntner Zimmerleute gut ausgebildet und durch die Lehrlingsbeauftragten Holzbaumeister Ing. Ulrike Kavalar-Kofler und Erich Dullnig betreut, zur Spitze der Österreichischen Holzbauer gehören. Organisiert wurde die Feier durch den Geschäftsführer der Landesinnung Holzbau, Harald Dörfler unter Mitarbeit von Claudia Tragl-Küffe und fand beim Zollner in Gödersdorf statt, wo man unter einer schönen Holzkonstruktion die Gesellenbriefe überreichte.

Hier können Sie alle Fotos von der Freisprechfeier downloaden: https://www.dropbox.com/sh/taprorxsl8yx73v/AACz5rcA71W2vupWKjaWYwPLa?dl=0

Fritz Klaura, 25. Nov. 2016

20161015 0201 Basel HBA NM KLFEuropameisterschaft der Zimmerer

Vom 11. bis zum 15. Oktober 2016 fand die „HOLZ Basel 2016“ statt. Das ist eine Messe für Tischlerei und Holzbau. Im Rahmen dieser Messe fand auch die Europameisterschaft der Zimmerer statt.

Vorweg: Österreichs Mannschaft belegte in der Nationenwertung den 3. Platz hinter Deutschland und Frankreich. Über Jahre hinweg dominierten die Schweizer diesen Wettbewerb. Doch die Deutschen bildeten ein tolles Betreuerteam welches eine mustergültige Aufbauarbeit leistete und aus dem großen Reservoir an hervorragenden Zimmerleuten schöpfen konnte. Die zwei ersten Plätze der Einzelwertung belegten auch zwei Deutsche, was wohl die heurige Überlegenheit diese Teams unterstreicht. Hier waren die Schweizer mit einem dritten Platz dann doch im Spitzenfeld zu finden. Die Franzosen haben sich ihrer Traditionen besonnen. Schließlich wurde die Kunst der zeichnerischen Ermittlung von im Raum liegenden Hölzern maßgeblich in den Dombauhütten der französischen Gotik entwickelt. Es gab noch einen „Einladungswettbewerb“ der nicht ganz zur Überraschung der Fachleute an die Südtiroler ging. Alle drei vorderen Plätze wurden von der Mannschaft südlich des Brenners eingeheimst.

Die Aufgaben zu diesen Wettbewerben sind äußerst anspruchsvoll. Die Teilnehmer sind allesamt besondere Persönlichkeiten, die sich im weiteren Verlauf ihres Berufslebens zu Führungskräften und Spezialisten entwickeln. Es sind die Fachleute von morgen die maßgeblich an der Entwicklung von Computerprogrammen für den Holzbau mitarbeiten, Betriebe mit höchsten Qualitätsansprüchen führen oder gar einen eigenen Holzbaubetrieb gründen. Ein Besuch und die Beobachtungen beim Wettkampf lassen erahnen welche Fähigkeiten und Emotionen in diesen Menschen stecken. Und diese Emotionen brechen bei der Siegerehrung ungewollt aus. Selbst die Juroren, welche bei diesem Wettbewerb als Experten bezeichnet werden, kennen das Ergebnis im Vorhinein nicht. Ein kompliziertes, aber logisch aufgebautes Bewertungsschema mit verschiedener Gewichtung so mancher Details an den Arbeiten führt letztlich zum Punktesieger.

Die Mitglieder des Holzbau Austria Nationalteams haben sich auch mustergültig und er Führung von Holzbaumeister Karl Pressl vorbereitet. Daß es letztlich nicht zu einem Stockerlplatz in der Einzelwertung reichte heißt nicht, daß die Österreichischen Teilnehmer schlechter als die anderen sind, sondern ist nur Beweis dafür, daß die Leistungsdichte enorm hoch und eng ist, und daß natürlich auch die Tagesverfassung einen Ausschlag gibt. Die Nationalmannschaft hat ihren Trainer Karl Pressl aber dennoch mit einer Bronzemedaille aus seiner Funktion verabschiedet, der nun diese Aufgabe in jüngere Hände gibt.

Aus gut informierten Kreisen war zu hören, daß die Zimmerer Europameisterschaft 2020 wieder in Österreich stattfinden soll und daß sich Klagenfurt mit der Holzmesse als Ausrichtungsort gut eignen würde.

20161015 0418 Basel Spalentor KLFExkursion der Kärntner Holzbaumeister

Die „Holz Basel“ mit der Zimmerer Europameisterschaft war wohl eine Der Aufhänger für diese Exkursion. Der Weg nach Basel hat aber auch noch einige interessante Stationen, gespickt mit vielen hervorragenden, sehenswerten Holzbauten. Ob dieser Fülle war es besonders schwierig ein gutes Programm zu erstellen, welches auch mit den Auflagen und Ruhezeiten für einen Buschauffeur in Einklang zu bringen ist.

Die Reise nahm in Klagenfurt ihren Ausgang, führte im „Sammelverkehr“ der Exkursionsteilnehmer über Villach, Spittal, Greifenburg, Lienz und dem Felbertauern zum ersten Ziel nach Imst, wo das Agrarzentrum West besucht wurde. Unter der tollen und fachkundigen Führung des Geschäftsführers Ing. Martin Kapeller erfuhr man auch einiges zur Problematik der Tiertransporte und des Viehhandels. Erstaunt waren die Teilenehmer wie professionell diese Bereiche in Imst gehandhabt werden.

In Ludesch besuchten wir das Gemeindezentrum, welches als „Pilotprojekt“ für ökologisches Bauen zur Grundlage des Österreichischen Bauproduktenbuches diente. Von Bertram Bertsch, einem der führenden Baubiologen Österreichs bekamen wir eine aufschlussreiche Einführung in die Baubiologie.

Weiter ging es dann nach Weil am Rhein, dem deutschen Grenzort am rechten Rheinufer, wo man auf engstem Raum über Brücken drei Länder erreicht. Die Schweiz, Frankreich und Deutschland. Das Dreiländereck vermittelt den Eindruck einer pulsierenden Großstadt, in der neben vielen Pharmakonzernen der Handel die Szene beherrscht.

Der Besuch der Messe und der Zimmerer Europameisterschaft standen am zweiten Exkursionstag am Programm, wo tags zuvor der größte „Zimmererklatsch“ mit einem Weltrekord abgehalten wurde. Südlich der Alpen bekommen wir von diesem traditionellen Ritus der Zimmerleute weniger mit. Vor allem in Deutschland, der Schweiz, den Beneluxstaaten und kleinen Teilen Frankreichs werden die Traditionen und die Berufsehre der Zimmerleute mit der Walz (der Handwerkerwanderschaft), der markanten Berufsbekleidung und vieler begleitender Bräuche hochgehalten. Die Messe bot auch einen Einblick in die Professionalität und Exaktheit der sprichwörtlichen Schweizer Handwerkskunst.

Der Nachmittag wurden von den Exkursionsteilnehmern zur individuellen Besichtigung von Basel genutzt. Viele erfolgreiche Architekturbüros sind in Basel angesiedelt und beschäftigen sich natürlich auch mit innovativem Holzbau. So kann man in Basel eine spezielle Exkursion kreieren zu der man die Objekte zu Fuß erreicht. So geschah es auch. Ein mit einer Altholzfassade errichteter Zubau an ein Einfamilienhaus und eine mehrgeschossige Wohnanlage mit in Holzrahmenelementen ausgestatteter Gebäudehülle waren Ziel unserer kleinen Besichtigungstour. Die Altstadt von Basel bietet aber auch noch andere Feinheiten, wie das Rathaus, die Bierhalle „zum Braunen Mutz“ oder eines der berühmten Wahrzeichen von Basel, das Spalentor. Holzbaumeister Erich Dullnig war in jungen Jahren ebenfalls auf Wanderschaft und legte in Basel eine erfolgreiche Periode ein. Er führte mit vielen Erinnerungen gespickt durch die Stadt, bis schließlich die Sonne unterging und der wunderschöne, warme Herbsttag sein Ende nahm.

Auf der Rückfahrt besuchten wir noch das von Architekt Shigeru Ban geplante Tamedia Gebäude in Zürich, an dessen Realisierung mit einem reinen Holztragwerk Hermann Blumer maßgeblich beteiligt war. Leider kann man am Sonntag nur das Foyer betreten. Dennoch gaben die Einblicke eine Vorstellung dieses besonderen Bauwerks.

Nur eine kurze Rast unterbrach dann die Heimfahrt, welche uns chauffiert von Hans-Otto Fröse, der einmal Reifentester bei Conti war, in Rekordzeit nach Klagenfurt zurück führte.

Fazit: die nächste Exkursion soll schon geplant werden.

Hier können Sie alle Fotos der Exkursion downloaden: https://www.dropbox.com/sh/7oehdj5wdys5fh2/AAAp9EJggxP0Nznv7Pax6q_-a?dl=0

Ein Holzhaus wirkt positiv auf Körper und Psyche. Holz schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Gesundheit. In regelmäßigen Abständen tauchen derartige Meldungen zu Holz und seine positive Wirkung in den Medien auf. Doch was steckt wirklich hinter diesen vielfach aufgestellten Behauptungen? Innungsmeister Georg Hubmann und sein Stellvertreter Fritz Klaura von Holzbau Kärnten liefern dazu interessante Einblicke.

 „Wer in einem Haus aus Holz wohnt“, davon sind die Holzbau-Meister Hubmann und Klaura überzeugt, „wohnt am besten“. Warum das so ist, wird so erklärt: „Weil Holz beruhigend wirkt, gut riecht, Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlt, dämmt, gegen Strahlen abschirmt und für ein angenehmes Raumklima sorgt.“ Mit einem Wort – Genial, was der Naturbaustoff HOLZ im Stande ist zu leisten! Das geläufige Sprichwort „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ münzt Innungsmeister Hubmann kurzerhand um: „In einem gesunden Haus wohnt ein gesunder Mensch.“

Holz schafft gesundes Klima
Wie Recht er hat, belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien. Gerade dort, wo viele Menschen eine bestimmte Zeit unter demselben Dach verbringen, bewährt sich Holz besonders, indem es für eine ausgeglichene Psyche und ein stabiles Wohlbefinden sorgt. „Holz hat eine warme Oberflächenstruktur und sensationelle feuchtigkeitsabsorbierende Fähigkeiten. Das schafft ein angenehmes Raumklima, weil an kalten Tagen drinnen schön warm und an heißen Tagen angenehm kühl bleibt“, erklärt Klaura. Die besonderen Eigenschaften des Materials würden außerdem dafür sorgen, dass Schadstoffe aus der Luft aufgenommen und im Holz neutralisiert werden. Das wiederum ermöglicht, dass in einer derart gesunden Umgebung selbst Pollenallergiker „aufatmen können.“

Nachfrage nach Holzhäusern steigt
Neben dem wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitlich positiven Effekt, gibt es aber noch viele weitere Faktoren, die den Baustoff Holz immer beliebter machen: Die hohe Präzision der Verarbeitung, der hohe Grad an Vorfertigung, die rasche und qualitativ hochwertige Abwicklung auf der Baustelle durch die Holzbau-Meister. Zusätzlich konserviert Holz das schädliche CO2 und somit ist der Holzverbau aktiver Klimaschutz. Es sind genau diese Vorteile, warum sich immer mehr Bauherrn, Architekten und Planer für die Holzbauweise interessieren. Die Statistik belegt den Anstieg: Laut einer Untersuchung ist fast ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens aus Holz gebaut. Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil des Holzbaues mittlerweile deutlich über 30 Prozent. Innungsmeister Hubmann weist auf andere Bundesländer hin, wo man gerade im Öffentlichen Bereich vermehrt auf Holz setzt. Kindergärten, Schulen, mehrgeschossige Wohnbauten, Werk- und Lagerhallen, Gemeindebauhöfe u.v.m. wird in Holz errichtet, womit der Weg in Richtung der Nutzung heimischer Ressourcen beschritten wird und die Wertschöpfung in den ländlichen Räumen gestärkt wird.

Weiterlesen: Gesund und gemütlich: Wohnen im Holzhaus hat viele Vorteile!

hausschauenHolz-Haus schauen - 21. Oktober 2016 15.00 – 17.00
Tarviserstr. 180, Klagenfurt 
Eine Aktion von proHolz Kärnten und Architektur Haus Kärnten. Wer sich für den Holzbau interessiert, hat die Möglichkeit, das Wohn – und Bürohaus Tarviserstraße 180 in Klagenfurt zu besichtigen. Architekten und Holzbau-Meister führen die BesucherInnen durch die Räume und stehen für Fragen zur Verfügung. Die Anlage am Lendkanal ist ein konsequentes Passivhaus aus Holz, in dem gewohnt und gearbeitet wird. Alle Räume werden rund um die Uhr mit 100% gefilterter Frischluft versorgt. Die gleichmäßig geringen CO2 Werte der Raumluft ermöglichen optimale Arbeitsbedingungen, die über die Fensterlüftung (Energieverlust) nicht erreicht werden würde. Durch die Nutzung der Erdwärme und Wärmerückgewinnung aus der Abluft, entsteht ein höchst effizienter Energiekreislauf. Kurzinfo: Bauherren: Errichtergruppe Passivhaus Lendkanal Planung: Klaura + Kaden + Partner Tragwerksplanung: Holzbau Themessl GmbH Holzbaufirma: Holzbau Themessl GmbH, Holzbau Klaura (Bild © Gerhard Maurer)

2016 09 04 WKO Lehrlingswettbewerb 0266Trainingswettkampf der Zimmerer Nationalmannschaft  // HOLZMESSE Klagenfurt, 1. bis 4. Sept. 2016

Holzmesse ist Treffunkt der Holzwirtschaft

Als fixer Treffpunkt der Holzwirtschaft ist die Holzmesse in Klagenfurt schon lange in allen Köpfen. Anfangs waren es vorwiegend die Forstleute, Sägewerker und Holzhändler die sich hier ein Stelldichein gaben. Mittlerweile hat sich die Holz&Bau als Messe in der Messe ebenso gefestigt und mit einem gut überlegten Rahmenprogramm hat man auch die Zimmerer und Holzbaumeister nach Kärnten geholt um einen regen Erfahrungsaustauch zu pflegen, die Neuesten Entwicklungen in den Sektoren Handwerk, Prozeßsteuerung, Werkstoff und Arbeitsvorbereitung zu sehen.

Zukunftsweisendes Holz-Dachtragwerk ist 50!

Ein Jubiläum ist an vielen vorbei gegangen. Die Messehalle „1“ wurde vor exakt 50 Jahren von Wiehag errichtet. Sie gilt mit Ihren in Bettschichtholz gefertigten Dreigelenksrahmen Rundbögen und 96m Spannweite, nach wie vor als Meisterleistung der Österreichischen Ingenieurskunst. Und in dieser ehrwürdigen Halle wurde der Zimmerer Bundeslehrlingswettbewerb 2016 ausgetragen. Aber alles der Reihe nach.

Konzept von Messe und Bundeslehrlingswettbewerb ist aufgegangen.

Kärnten sollte 2017 den Bundeslehrlingswettbewerb austragen. Kurzerhand hat man mit Salzburg das Austragungsjahr getauscht, da die Holzmesse im Zweijahresintervall stattfindet und die Zimmerer ihre Berufsausbildung anlässlich der Holzmesse einem öffentlichen Fachpublikum am besten vorstellen können. Von der Messeleitung wurde ein großzügig vorbereitetes Areal zur Verfügung gestellt und auch in allen Aussendungen beworben. Nicht genug. Die Messeleitung hat das Team rund um Landesinnungsmeister Georg Hubmann und Innungsgeschäftsführer Mag. David Zwattendorfer auch bei der Gestaltung der Wettbewerbs­broschüre und dem Knowhow eines Veranstalters tatkräftig unterstützt.

Das Konzept von Messe und Berufswettbewerb ist in besonders eindrucksvoller Weise aufgegangen.

Weiterlesen: Bundeslehrlingswettbewerb Zimmerer 2016

Anreisen, durchatmen, entspannen: In einem Vollholz-Zimmer schläft es sich tiefer, ruhiger und entspannter. Das sorgt für einen nachhaltigen Eindruck. Kein Wunder also, dass immer mehr Hoteliers und Gastronomen auf den Werkstoff Holz setzen.

Wer einmal in einem Holzhotel wie „Amerika Holzer“ in St. Kanzian am Klopeinersee, dem „Feuerberg“ auf der Gerlitzen, oder in der Wellness Oase des Weissenseer Hofs seinen Urlaub verbracht hat, wird ihn nie wieder vergessen: dafür sorgt die einzigartige Kombination aus Wohlfühlatmosphäre, Natur, modernem Design und charmanter Bodenständigkeit. Doch nicht nur die Betreiber der Holzhotels, auch viele Touristiker wie Private, lassen mittlerweile ihre Häuser aus Holz konstruieren.

Überzeugend auf ganzer Linie

„Gast und Gastgeber setzen auf Holz, weil Bauen mit Holz fürGemütlichkeit und höchste Qualität steht“, ist Innungsmeister GeorgHubmann von der Landesinnung Holzbau Kärnten fest überzeugt. Darum sei der Naturbaustoff Holz auch in der Ferienhotellerie so zügig auf dem Vormarsch. „Holz ist gesund, schafft Wohlbefinden und ist ökologisch. Es überzeugt durch Festigkeit und geringes Gewicht und übertrifft besonders in diesen Punkten den Massivbau“, zählt Hubmann, der einen Holzbau-Familienbetrieb mit 30 Mitarbeitern in Weißbriach führt und seit nunmehr2 Jahren der Innung vorsteht, die Vorteile unseres heimischen Baustoffes Holz auf. „Noch dazu ist das Bauen mit Holz durch einen hohen Vorfertigungsgrad schnell.“ Speziell Touristiker würden so von den kürzeren Umsetzungszeiten profitieren, erklärt Hubmann, da „der touristische Betrieb somit nur für wesentlich kürzere Zeit unterbrochen werden muss.“  

Tradition trifft auf Moderne

Bauen mit Holz ist modern und traditionsreich zugleich. Zwar werden Holzhäuser schon seit Jahrhunderten gebaut, Technik, Verarbeitung und Aussehen rund ums Holzhaus sind aber einem steten Wandel unterzogen.„Der moderne, konstruktive Qualitätsholzbau hat mit folkloristisch-verkitschtem Lederhosen-Baustil absolut nichts zu tun. Vielmehr mitAuthentizität und modernem Zeitgeist“, betont Ing. Fritz Klaura, seines Zeichens Innungsmeister-Stellvertreter der Holzbau-Meister Kärnten und Chef eines Planungsbüros für „Bauen mit Holz“ in Bad Eisenkappel.

Ein Händchen für Holz

Bauen mit Holz und zeitgemäße Architektur sind also kein Widerspruch.

„Die Holzarchitektur ist Teil unserer regionalen Baukultur“, versichern Georg Hubmann und Fritz Klaura. Kärntens lizensierte Holzbau-Meister lassen diese Tradition wieder aufleben und schaffen stilsicher immer mehr hochwertige, hölzerne Urlaubsoasen in Rekordzeit. Dabei freut die Holzbau-Experten besonders, dass die Zahl der „komplett in Holz gebauten Hotels und Gasthäuser bzw. deren An- und Dachaufbauten rapide steigt“. Auch weil, Tourismusbetriebe damit „ein Zeichen für einen ehrlichen und authentischen Holzbau setzen und die überholte Praxis, Holz nur für eine oberflächliche Fassadenbehübschung zu verwenden, eindeutig in den Schatten stellen", betonen Hubmann und Klaura nachdrücklich.

Holzhaus nach Maß
Das Besondere am Bauen mit Holz: Der Baustoff ist universell einsetzbar. Vom kleinen schmucken Holzhaus über den Geschosswohnbau bis hin zum luxuriösen Wellnesshotel kann der zertifizierte Holzbau-Meister beinahe jeden Haustyp realisieren. „Holzbau-Meister planen jedes Projekt individuell nach den Vorstellungen der Auftraggeber und können dennoch alle Vorteile der trockenen Holzbauweise nutzen, wie hoher Vorfertigungsgrad, kurze Bauzeit und hohe Dämmwerte“, erläutert Ing. Fritz Klaura.

Für alle, die mit dem Gedanken spielen ein Holzhaus zu bauen, hat Innungsmeister Georg Hubmann noch einen Tipp auf Lager: „Gute Planung mit Ihrem Architekten oder Holzbaumeister ist das Um und Auf!“ Denn nur Holzbau in qualitätsvoller Planung garantierte kostendeckendes Bauen, Umsetzung mit Termintreue, gesundes Wohnen und ein gutes Gewissen. „Weil Holz der umweltfreundlichste Baustoff ist!“

Kärntens Holzbau-Meister sind bestens ausgebildet um Architekten als Konstrukteure mit Rat und Tat zu unterstützen. Das geht hin bis zur allumfassenden Konstruktions- und Ausführungsplanung.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!
Weitere Informationen: holzbaumeister-kaernten.at

Bilder:

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Bundelehrlingswettbewerb anlässlich der Holzmesse Klagenfurt 2016 und der Messe Holz&Bau 2016. Vom Donnerstag, 1.  bis  Sonntag, 4. September 2016

Link: http://www.kaerntnermessen.at/de/messen/internationale-holzmesse.html und www.holzmesse.info

Die Holzmesse in Klagenfurt beinhaltet auch ein umfassendes Informationsprogramm für den Holzbaumeister

Link: http://www.kaerntnermessen.at/de/messen/internationale-holzmesse/node-5761150fd9510.html

  1. Sept. 2016:  2. Klagenfurter HOLZBAU FACHTAGUNG zum Thema „Versorgen und Umhüllen“  http://www.kaerntnermessen.at/_Resources/Persistent/bff4384a12d16dd5b350d1913e67a0758abbe9dd/Folder-KlaHFT1.pdf
  2. Sept. 2016: FORUM HOLZBAU – Workshop http://www.kaerntnermessen.at/de/messen/internationale-holzmesse/node-5761150fd9510/forum-holzbau-workshop.html  in Kooperation mit pro:Holz Kärnten und den Kärntner Holzbaumeistern.

Treffpunkt der Holzbaumeister auf der Holzmesse in Klagenfurt, vom 1. bis 4. September 2016 in der Halle 5, Stand C 08

4. Sept. 2016 ab 10:00 Uhr Holzbaumeister Frühschoppen, und Siegerehrung zum 42. Bundeslehrlingswettbewerb der Zimmerer Österreichs, um 14:00 Uhr.

Downloads:

llwb 2016Sieger beim heurigen Landeslehrlingswettbewerb der Zimmerer in der Berufsschule in Spittal wurde Manuel Krismayer (Lehrbetrieb Thalmann Rainer Josef, Berg im Drautal). Über den zweiten Platz am Stockerl durfte sich Tobias Zwischenberger (Lehrbetrieb Zimmerei A. Reiter GmbH, Rangersdorf) freuen und drittbester Nachwuchszimmerer ist Roland Viertler (Lehrbetrieb HBT – Holzbau Team GmbH, Kötschach-Mauthen).

Insgesamt waren heuer 16 Zimmererlehrlinge am Start. Das Werkstück war ein Teilmodell eines Walmdaches mit ungleicher Dachneigung. Es war ein anspruchsvolles Projekt, welches vom Großteil der Teilnehmer mit Bravur hergestellt werden konnte.

Die Holzbauinnung und die Berufsschule gratulieren den Gewinnern sehr herzlich und bedanken sich bei allen Schülern, die mit sehr viel Eifer und Begeisterung am Landeslehrlingswettbewerb teilgenommen haben! Ein herzlicher Dank auch an die großzügige Unterstützung der Sponsoren, der Jury und den Lehrberechtigen.

Weiterlesen: Landeslehrlingswettbewerb der Zimmerer

Leben und Wohnen mit Holz ist nachhaltig und gesund. Damit sorgt der Natur-Baustoff gleich doppelt für positives Klima. Es verwundert nicht, dass immer mehr Kärntner Gemeinden beim Bau ihrer Schulen und Kindergärten auf Holz aus der Region setzen!

„Holz ist unbestreitbar derjenige Baustoff, der sich am besten für den Bau von Schulen und Kindergärten eignet“, ist Georg Hubmann von der Landesinnung Holzbau-Kärnten überzeugt. „Denn im richtig konstruierten und gebauten Holzgebäude spielt und lernt unser Nachwuchs erwiesenermaßen gesünder.“ Wissenschaftlich untermauert ist diese positive Wirkung auf den Organismus schon lange – u.a. durch die Studie „SOS – Schule ohne Stress“.

Gesundheitsfaktor Holz
Wissenschafter des Joanneum Research haben 2009 im Auftrag des Holzcluster Steiermark an der Hauptschule Haus im Ennstal ein Jahr lang vier Klassen mit insgesamt 52 Versuchspersonen verglichen. Zwei Klassen waren mit Holz ausgestattet und zwei nach damaligem Standard. Das Studien-Ergebnis beeindruckt bis heute: Holz ermöglicht nachweislich einen effektiveren Unterricht, indem es die Herzfrequenz senkt und den Vagustonus

erhöht. Einfacher ausgedrückt – die betreffenden Schülerinnen und Schüler leiden weniger unter Stress und können sich besser konzentrieren. „Diese Erkenntnis ist mitunter einer der Gründe warum politisch Verantwortliche auf Landes- und Gemeindeebene immer mehr Entscheidungen pro Holz treffen“, sagt Innungsmeister-Stv. Fritz Klaura und spricht, namens der gesamten Innung, den Bauherren, Architekten und Ausführenden für die gute Zusammenarbeit und dem hohen Bewusstsein um den Rohstoff Holz sowie der vorbildlichen Verwendung des heimischen Produktes Holz, seinen Dank aus.

Am aufsteigenden Ast

Neben dem wissenschaftlich nachgewiesenen, gesundheitlich positiven Effekt, gibt es aber noch viele weitere Faktoren, die den Baustoff Holz immer beliebter machen: die Präzision der Verarbeitung, der hohe Grad an Vorfertigung, die rasche und qualitativ hochwertige Abwicklung auf der Baustelle durch die Holzbau-Meister. Und zusätzlich der ökologische Effekt, durch die Einsparung von schädlichem Kohlenstoffdioxid. Das erklärt auch, warum der Anteil des Holzbaus in den letzten Jahren im Bundesland Kärnten stetig bergauf geht. Aktuell wird fast ein Drittel des gesamten Hochbauvolumens aus Holz gebaut. Bei Einfamilienhäusern liegt der Anteil des Holzbaues bereits deutlich über 30 Prozent, im öffentlichen Bereich besteht noch genügen Potenzial nach oben.

Holz verbindet
Die „Chance Holz“ wurde auch von den Kärntner Hoteliers und Gastronomen schon längst erkannt. „Wer mit Holz baut, baut schnell“, bringt es Innungsmeister Georg Hubmann
auf den Punkt. Für starken Rückenwind im Kärntner Holzbau sorge auch die positive Stimmung entlang der Wertschöpfungskette. „Die Forst- und Holzwirtschaft,die Organisation pro:Holz, die Holzbauinnung und die Betriebe stehen für sehr gute und innovative Zusammenarbeit“, betont Hubmann. Auch zähle die Forst- und Holzwirtschaft neben dem Tourismus zu den Aktivposten der österreichischen Handelsbilanz. Das trifft auch für das Land Kärnten zu, das zu 63% mit Wald bedeckt und somit nach der Steiermark das waldreichste Bundesland Österreichs ist. Aktuell beziehen rund 30.000 Menschen in über 1000 Betrieben in Kärnten ihr Einkommen aus dem Wert- und Werkstoff Holz.

Nur wenig Holz im mehrgeschossigen Wohnbau

Nachholbedarf hat Kärnten beim Schwerpunkt mehrgeschossiger Wohnbau, sind sich Innungsmeister Hubmann und Stellvertreter Klaura einig. Der Mehrgeschossbau in Holz wäre absolut konkurrenzfähig. Europaweit gibt es bereits unzählige kreative Vorzeigebeispiele für leistbares Wohnen im großvolumigen Holzbau. Es hakt aber bei den Entscheidungsträgern. „Wir arbeiten daran Kommunen und Wohnbauträgern die Scheu davor zu nehmen. Exkursionen mit Entscheidungsträgern sollen dazu beitragen, den mehrgeschossigen Wohnbau mit Holz hierzulande populärer zu machen“, so Hubmann.

Luft nach oben hat Holz auch noch beim Seilbahn- und Liftbau. „Es wäre zwar logisch, für Bauprojekte in der Natur auch Naturbaustoffe zu verwenden, in der Praxis wird leider meist bereits bei der Planung auf Beton und Stahl gesetzt“, so Hubmann. Holzbauexperte Klaura sieht gerade hier die Architektur besonders gefordert: „Der Baustoff Holz kann weit mehr und sollte nicht nur als behübschende Verkleidung für Stahlkonstruktionen, die leider viel zu oft an triste Industriebauten erinnern, verwendet werden. Uns geht es darum konstruktiven Holzbau anspruchsvoll umzusetzen, hiefür steht der Holzbau-Meister dem engagierten Architekten als erfahrener Konstrukteur jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

Vorzeigeprojekte in Stadt und Land

Geht es um öffentliche Bauten wie Schulen, Kindergärten oder Gemeindezentren finden sich bereits quer durch Kärnten viele nachhaltige und ökologische Vorzeigeprojekte in Holzbauweise.

Mörtschach. Ausgezeichnet mit dem Kärntner Holzbaupreis 2015 ist das Kulturhaus Mörtschach das Vorzeigeprojekt des Bundeslandes in Sachen „öffentlicher Holzbau“. Der einfache kompakte Baukörper fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein. Er ist flexibel für verschiedenste Nutzungen. Große Fenster lassen Ausblicke in die Weite des Tals, auf die umliegende Berglandschaft und zur neuen Ortsmitte zu. Auf ein Sockelgeschoss in Massivbauweise wurde eine Holzkonstruktion gesetzt. Die Holzfassade ist dunkel gegerbt und den älteren Gebäuden der Umgebung angepasst, die Inneneinrichtung wurde aus hellem Tannen- und Fichtenholz gefertigt.

St. Jakob a.d. Straße.Ebenfalls mehr als gelungen ist die Umsetzung der Aufbahrungshalle in St. Jakob a. d. Straße. Diese wurde im Zuge der Adaptierung und Restaurierung des Pfarrhofes und dem Zubau eines neuen Versammlungsraums errichtet. „Der Übergang“ ist die Grundidee dieses Gebäudes, das man durch eine große Öffnung an der Nordseite betritt und dessen Ostseite durch eine klare Glasfront mit dem Friedhof und der vorgelagerten alten Linde korrespondiert. Durch die Beschränkung auf nur zwei Materialien, dem Grau des Natursteinbodens und dem angenehmen, honigfarbenen Ton der Lärche im Innenraum wurde ein feierlicher Rahmen geschaffen. Die natürlich vergrauenden Lärchenschindeln der Außenhaut beruhigen auch die Situation hin zum Friedhof und ordnen das Gebäude in schlichter Weise dem Thema unter.

Klagenfurt. Mit einer Höhe von 100 Metern, inklusive Antennenspitze, ist der Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel der weltweit höchsten aus Holz. Schraubenförmig wächst er in die Höhe, was durch zehn elliptische Ringe, in bestimmten Abständen übereinandergestellt und in gleichem Winkel zueinander verdreht, sowie durch 16 elliptisch angeordnete Holzstützen erreicht wird. Für die Holzkonstruktion wurde langsam wachsende, kräftige Hochwaldlärche vom Fuße des Großglockners verwendet. Insgesamt wurden 500 Kubikmeter Lärchenverbundholz verarbeitet. Die Besucherplattformen bestehen aus Brettsperrholzplatten. Der Turm beherbergt drei Aussichtsplattformen, eine „Skybox“ für Veranstaltungen sowie die höchste überdachte Rutsche Europas, 51,4 Meter hoch und 120 Meter lang. Zu ebener Erde gibt es ein Restaurant und einen Souvenirshop

Moosburg. Der Kindergarten am Bildungscampus Moosburg zeichnet sich nicht nur durch seine Architektur aus. Das Ensemble mit seiner eigenwilligen, wartungsfreien Holzfassade hat neben den räumlichen Qualitäten auch den Energieverbrauch im Griff und erfüllt somit die hochgesteckten Ziele als „e5“ Gemeinde. Für die Kinder, Lehrer und Betreuer wurde eine Umgebung geschaffen, die als vorbildlich zu bezeichnen ist.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!

 

Georg Hubmann und Ing. Fritz Klaura von der Landesinnung Holzbau Kärnten plädieren für Fassaden aus Holz. Sie sind zeitgemäß, wirtschaftlich und ressourcenschonend. Im Gespräch führen sie noch viele weitere Vorteile des lebendigen Baumaterials an.

Ob Neubau oder Sanierung eines Altbaus; wer sich für eine Holzfassade entscheidet, macht schon den ersten richtigen Schritt. Kärntens Holzbau-Meister setzen auf Systeme, die dem Gebäude vorgehängt sind. Sie werden entweder offen montiert und so von der Außenluft umströmt oder geschlossen ausgeführt, um in der Holzverkleidung eine zusätzliche Wärmedämmung unterzubringen. Als Material kommen Vollholzwerkstoffe oder mehrschichtige Massivholzplatten zum Einsatz.
„Eine natürliche Holzfassade verleiht dem Haus ein hochwertiges und edles Aussehen. Zudem dämmt man mit Holz auf nachhaltige Weise gegen Hitze, Kälte sowie Schall“, betont Innungsmeister Georg Hubmann. Seine Liste der Vorteile von Holz für die Fassaden ist lang: einfache Verarbeitbarkeit, hohe Verfügbarkeit, große Widerstandsfähigkeit, überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis, gute Wärmedämmeigenschaften. Zudem entspricht Holz dem wachsenden Bedürfnis vieler Hausbesitzer nach einem ökologischen Baustoff und einer natürlichen Optik. „Und der hohe Vorfertigungsgrad sichert die gewünschte Qualität und garantiert rasche Montagezeit“, ergänzt Holzbau-Meister Ing. Fritz Klaura.



Rundum dauerhaft geschützt
Fassaden aus Holz sind somit eine dauerhafte Lösung. „In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Holzfassaden bei werkstoffgerechtem Einsatz und fachgemäßer Ausführung oft eine längere Lebensdauer als herkömmliche Fassaden haben“, bestätigt Fritz Klaura. Unter anderem, weil der Baustoff Holz schnell mit wechselnden Klimabedingungen zurechtkommt und die Holzoberfläche „wie eine Ziehharmonika reagiert“. So ergeben sich etwa an unbeschatteten Fassadenteilen bei hohen Oberflächentemperaturen besonders trockene Klimabedingungen, die das Holz stark austrocknen lassen. Das Holz gibt Feuchtigkeit ab und schwindet. Nachfolgender Regen lässt wieder eine Feuchteaufnahme zu und das Holz quillt an.

Weiterlesen: Die Fassade, die atmet – innovativer Holzbau macht es möglich

Wohnen hoch oben hat seinen besonderen Charme. Welche Baustoffe sorgen für perfektes Raumklima, und wie kommt Licht in die Wohnung unterm Dach? Die Kärntner Holzbau-Meister haben dazu die besten Ideen.

Ein Dach schützt, gibt Wärme und auch Geborgenheit. Damit gehört ein gutes Dach über dem Kopf zu den sprichwörtlich wichtigsten Dingen des Lebens. Und obendrein gibt so ein Dach dem Eigenheim auch noch sein unverwechselbares Gesicht und ist – wenn gut und zeitgemäß gebaut - hervorragend zur Dämmung und zur Senkung der Energiekosten geeignet. Nicht zu vergessen: In vielen Fällen bildet das Dach auch eine zusätzliche Wohnetage.


Gute Wartung beugt vor

Schön langsam verabschiedet sich der Winter. Sturm, Frost und mancherorts auch Schnee haben den Kärntner Dächern auch heuer wieder hart zugesetzt. Aber nur ein geringer Anteil der Hausbesitzer lässt sein Dach regelmäßig überprüfen. Bleiben aber Defekte unentdeckt, kommt es meist zu teuren Folgeschäden. Genau davor warnen Experten wie Georg Hubmann und Ing. Fritz Klaura von der Innung Holzbau Kärnten: „Nur durch regelmäßige fachmännische Wartung des Daches können Mängel gefunden werden. Die Kärntner Holzbau-Meister haben dafür ein besonders geschultes Auge und erkennen auf Anhieb, wo versteckte Schäden sind.“Sie erkennen mögliche Schwachstellen undweisen auf bauphysikalische Schäden hin. Dasselbe gilt bei Wasserflecken im Bereich des Dachbodens oder Wasserspuren, die am Unterdach auftreten. Was die Hauseigentümer dabei laut Innungsmeister Georg Hubmann oft unterschätzen: „Feuchtigkeit, die sich im Dachinneren sammelt, kann zu einer Schimmelbildung oder Schäden an der Konstruktion führen.“

Sanieren aus Meisterhand

Kurzum, regelmäßige Wartung spart bares Geld! Selbiges macht zeitgemäßes Dämmen. Und obendrein ist das noch ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz! Innungsmeister Georg Hubmann und sein Stellvertreter Ing. Fritz Klaura empfehlen daher: „Muss ohnehin das Dach neu eingedeckt werden, lohnt sich die zusätzliche Dämmung in jedem Fall!“ Eine erhöhte und zeitgemäße Wärmedämmung steigere zudem spürbar die Wohnqualität, so die Vertreter der Landesinnung Holzbau Kärnten, da die Oberflächentemperatur von Wänden,Decken und Böden warm bleibe und damit die Behaglichkeit sich wesentlich erhöhe.

Wer ökologisch Dämmen will, dem legen Hubmann und Klaura Dämmstoffe aus natürlichen Baustoffen wie Holzfasernplatten ans Herz. „Diese sind eine ökologische, dauerhafte und nachhaltig wärmedämmende Alternative zur Dämmung mit erdölbasierenden Schaumstoffen oder Ähnlichem, bieten einen sehr guten Schutz gegen Kälte und minimieren damit die Heizkosten", so Klaura. Drei weitere große Vorteile, die für eine Dämmung mit Holz sprechen, seien, dass sie auch die sommerliche Hitze optimal abhalten, luftige Raumhöhen ohne heiztechnische Nachteile gestatten und dass Holz als Dämmung atmungsaktiv ist. Der Fachmann spricht hier von diffusionsoffener Bauweise. Feuchtigkeit kann aus dem Gebäude entweichen oder wird, handelt es sich um eine Dämmung mit Holzfaserplatten, von dieser aufgenommen und bei Bedarf wieder abgegeben. Dadurch sorgt die Holzdämmung für ein ausgleichendes und damit angenehmes und gesundes Raumklima.

Weiterlesen: Besser Wohnen unterm Dach

20051112 Schindelfassade Pusarnitz KLF Am Freitag, den 19. Februar ist es wieder soweit - die „Häuslbauer Messe“ öffnet ihr Tore und pro:HolzKärnten nimmt als Aussteller mit einem Infopoint an der Häuslbauer-Messe teil.    

19. - 21.2.2016 Halle 5, Stand A12

Dort werden auch alle Ihre Fragen zum Holzbau von unseren Experten Holzbaumeister Ing. Fritz Klaura und Dipl. Ing. Clemens Gratl beantwortet. Das Thema des Standes ist die Holzfassade und die Vorstellung der wichtigsten heimischen Holzarten wie: Fichte, Tanne Lärche, Kiefer, Zirbe, Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Linde.

Wer sich für ein Leben und Bauen mit HOLZ interessiert, darf auf keinen Fall die Häuslbauer Messe verpassen. Vom 19. bis zum 21. Februar 2016 können die Besucher in Halle 5, Stand A12 am Messegelände erfahren, welche Träume man mit Holz verwirklichen kann.

Vom Wintergarten bis zum Dachbodenausbau, vom nachhaltigen Dämmen für umweltbewusste Hausbesitzer bis zum modernen Holzfertighaus – Kärntens Holzbau-Meister zeigen Holz in allen Facetten. Hier gibt es Informationen aus erster Hand von Experten aus der Holzbau-Branche, Bauprojekte zu bestaunen und viele Messestände, die zum Schauen einladen.

Vielfalt trifft Kompetenz

Es lohnt sich die Messestände zu besuchen und den Holzbau-Meistern direkt Fragen zu stellen. Sie wissen genau, worauf es beim Bauen mit Holz ankommt. „Unsere Experten Fritz Klaura und Dipl. Ing. Clemens Gratl werden die Messetage zum intensiven Austausch mit den Besuchern nutzen und gerne alle einschlägigen Themen rund ums Bauen und Wohnen mit Holz erörtern”, sagt Georg Hubmann, der Innungsmeister Holzbau.

Baustoff mit Zukunft

Unter dem Motto „Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz“ werben die Landesinnung und pro:Holznachdrücklich auch für die Verwendung des nachhaltigen Bau- und Werkstoffes als Beitrag zur Energiewende. Denn die Verwendung von Holz als Baumaterial ist ein Gebot der Stunde, wie aus den Beschlüssen der Klimaschutzkonferenz in Paris abzulesen ist. Das sieht auch Georg Hubmann, Landesinnungsmeister der Sparte Holzbau so: „Holz wächst von alleine, entzieht dabei der Atmosphäre klimaschädliches CO2, speichert dieses in Form von Kohlenstoff und im Sinne einer regionalen Wertschöpfung kann Holz aus unseren heimischen Wäldern geerntet werden und sichert die Arbeitsplätze im Ländlichen Raum. Übrigens - Österreichs Waldbesitzer investieren viel Arbeit und Engagement in den wertvollen Nutzwald, sodass nach wie vor jedes Jahr ein höherer Holzzuwachs zu verzeichnen ist, als dem Wald entnommen wird.“ Dass Holz nicht aufwendig entsorgt werden muss, sondern wiederverwendbar und im letzten Nutzungsschritt auch noch thermisch nutzbar ist, ist ein weiteres Plus. Damit ist ein Holzbau während seiner gesamten Lebensdauer und in allen Nutzungsphasen energieeffizient und weist eine positive Klimabilanz auf. Fazit: „Wer mit Holz baut, schützt nachhaltig Klima und Umwelt, auch für die nächste Generation!“, betont Hubmann.

Die Holzbau-Meister Ing. Fritz Klaura und Dipl. Ing. Clemens Gratl stehen Ihnen auf der „Häuslbauermesse 2016“, von Freitag, 19. Februar, bis Sonntag, 21. Februar, jeweils von 9 bis 18 Uhr in Halle 5, Stand A12 für Informationen und Auskünfte gerne zur Verfügung.

Bestes Know-how macht den lizenzierten Holzbau-Meister zum Experten für den fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz. Er ist derjenige, der mit Fachkompetenz beratend zur Seite steht und von der Planung bis zur Fertigstellung „alles aus einer Hand“ erledigt!
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Rundholzhaus in Tanne mit 40 cm dicken Stämmen. 140 m2 Wohnfläche mit 160 m3 verbauter Weisstanne.

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Weiterlesen: Bauen mit Holz.....auf der „Häuslbauermesse Klagenfurt“

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